Rechtsschutzversicherung im Ruhrgebiet
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Rechts­schutz­versicherung

Sein Recht durchzusetzen kostet oft Geld – Anwalt, Gericht, Gutachter. Die Rechts­schutz­versicherung übernimmt diese Kosten in den vereinbarten Bereichen, damit eine Auseinandersetzung nicht am Geld scheitert. Wichtig ist, die richtigen Bausteine zu wählen.

beide Seiten
zahlt, wer verliert — die eigenen Kosten und die des Gegners. Das ist der Grund, warum ein Verfahren teurer wird als gedacht
170,50 €
eine Gerichtsgebühr bei 5.000 Euro Streitwert — und das ist nur die Gebühr, nicht die Anwälte
283,00 €
dieselbe Gebühr bei 10.000 Euro Streitwert — sie steigt mit dem Wert, nicht mit dem Aufwand
Das Wichtigste in Kürze
  • Darin liegt der Nutzen: Ohne Rechtsschutz gibt oft das Kostenrisiko den Ausschlag, ob jemand sein Recht überhaupt verfolgt.
  • Eine Rechts­schutz­versicherung bringt Sicherheit und macht somit häufig Mut, sich gegen eine vermeintliche Ungerechtigkeit zu wehren.
  • Im Pott ist Wohneigentum oft älter und wurde über Jahrzehnte umgebaut — Zechenhaus, Siedlungshaus, Mehr­familien­haus in der Familie.

Was die Rechts­schutz­versicherung wirklich abdeckt.

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Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten in den vereinbarten Bereichen
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Typische BausteinePrivat, Beruf, Verkehr, Wohnen/Miete
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Oft telefonische Erstberatung inklusive
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Deckung je nach Tarif mit oder ohne Wartezeit

Sie wollen wissen, ob das auf Ihre Lage passt? Fragen Sie kurz — wir antworten auch auf die halbe Frage zwischendurch.

AUF EINEN BLICK — WAS DRIN IST UND WAS NICHT
✓ Das ist versichert
  • Anwalts- und Gerichtskostenin den versicherten Lebensbereichen.
  • Privat, Beruf und Verkehrdie üblichen Paket-Bausteine.
  • Telefonische Erstberatungoft schon vor dem offiziellen Leistungsfall.
  • Mediationaußergerichtliche Einigung, bevor es teuer wird.

Rechtsschutz ist Baustein-Auswahl — wir stellen zusammen, was zu Ihrem Leben passt.

Worauf es bei der Rechts­schutz­versicherung im Ruhrgebiet ankommt.

Die Unterschiede liegen im Detail: Welche Bereiche sind abgedeckt? Gibt es Wartezeiten? Wie hoch ist die Selbst­beteiligung? Wir stellen Ihren Rechtsschutz passend zu Ihrer Lebenssituation zusammen.
SO LÄUFT DIE BERATUNG
1Termin oder Nachricht

Sie buchen einen Termin oder schreiben uns — ohne Vorbereitung Ihrerseits.

2Bestands­aufnahme

Wir klären, was da ist, was fehlt und was Ihnen wichtig ist.

3Marktvergleich

Wir prüfen Bedingungen statt nur Preise und decken Doppeltes auf.

4Empfehlung mit Begründung

Sie entscheiden. Wechseln müssen Sie nichts, und was gut ist, bleibt.

Schritt 1 von 4

Wischen Sie durch die Schritte.

Als Versicherungs­makler nach § 34d Abs. 1 GewO vergütet über die im Beitrag enthaltene Courtage — keine Zusatzkosten.

— Was das im Ruhrgebiet bedeutet

Im Pott ist Wohneigentum oft älter und wurde über Jahrzehnte umgebaut — Zechenhaus, Siedlungshaus, Mehr­familien­haus in der Familie. Solche Gebäude sind versicherungstechnisch keine Neubauten, und genau das wird in Standardtarifen gern übersehen.

— Aus der Beratungspraxis im Ruhrgebiet
Rechtsschutz

Freie Beratung und Vergleich

Das Gesetz ist für alle da, das Recht ist einzelnen vorbehalten

Der Vermieter will seinen Mietern beim Auszug nur einen Teil der Kaution erstatten mit der Begründung, sie hätten die Fliesen im Bad beschädigt. Die Mieter sehen es anders – ihre Vormieter hätten bereits diese Spuren hinterlassen: Das sei doch auch beim Einzug besprochen worden. Leider haben sie das aber nicht schriftlich.

Hilfreich ist es in solch einer Situation, wenn sich die Mieter Rat von einem Miet­rechtsexperten holen, der sich mit Mietrecht gut auskennt.

Wer zum Anwalt geht, bekommt dessen Leistung nicht umsonst. Zahlen müssen die Mieter etwa für die Beratung sowie für die Korrespondenz des Juristen mit dem Vermieter beziehungsweise dessen Anwalt. Sollte es letztlich zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen, bleibt es nicht bei Ausgaben von einigen Hundert Euro.

Auf den Ausgaben für Anwalt und eventuellen Prozesskosten müssen Mieter nicht sitzenbleiben, wenn sie eine Rechts­schutz­versicherung inklusive Mietrecht abgeschlossen haben.

Die Rechts­schutzversicherer bieten Schutz für einzelne Lebensbereiche an. In Paketen bündeln sie sehr häufig Leistungen in den Bereichen Privates, Beruf und Verkehr. Schutz für Streitigkeiten mit dem Vermieter oder rund um das Eigenheim können die Kunden dann meist dazukaufen.

Eine Rechts­schutz­versicherung bringt Sicherheit und macht somit häufig Mut, sich gegen eine vermeintliche Ungerechtigkeit zu wehren.

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— IM DETAIL

Rechts­schutz­versicherung. Was wirklich zählt.

Die Punkte, an denen Verträge sich im Ernstfall unterscheiden. Nachprüfbares Fachwissen — keine Werbeversprechen.

Aus welchen Bausteinen sich der Schutz zusammensetzt

Rechtsschutz kauft man nicht am Stück, sondern in Modulen. Gängig sind Privat-, Berufs-, Verkehrs- und Miet­rechts­schutz; jedes Modul steht für einen Lebensbereich, und nicht jeder braucht alle.

Getragen werden Anwalts- und Gerichtskosten, die Kosten für Gutachter und, wenn Sie unterliegen, die der Gegenseite. Darin liegt der Nutzen: Ohne Rechtsschutz gibt oft das Kostenrisiko den Ausschlag, ob jemand sein Recht überhaupt verfolgt.

Wartezeit und die Fälle, die draußen bleiben

In den meisten Bereichen vergehen nach Vertragsbeginn drei Monate, bevor der Schutz greift. Diese Wartezeit soll verhindern, dass ein Vertrag erst dann abgeschlossen wird, wenn der Streit schon vor der Tür steht. Sofort versichert sind in der Regel nur Schaden­ersatzansprüche nach einem Unfall.

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Streit rund um den Bau am eigenen Haus ist so gut wie immer ausgeschlossen.
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Straftaten, die vorsätzlich begangen wurden, sind nicht versichert.
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Auseinandersetzungen zwischen mitversicherten Personen bleiben ausgenommen.
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Im Familien- und Erbrecht beschränkt sich die Leistung meist auf Beratung.
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Streitigkeiten, die bereits laufen oder angekündigt sind, fallen heraus.

Worauf der Vergleich hinauslaufen sollte

Neben dem Beitrag entscheiden die Deckungssumme, die Selbst­beteiligung und die freie Anwaltswahl. Dazu kommen Punkte aus dem Alltag: eine telefonische Erstberatung, das Angebot einer Mediation und die Frage, wie zügig der Versicherer eine Deckungszusage erteilt.

Wer schon einen Vertrag hat, prüft vor dem Wechsel, ob laufende Sachverhalte noch beim bisherigen Versicherer liegen. Sonst reißt die Lücke genau dort auf, wo es darauf ankommt.

Der Ablauf eines Rechts­schutzfalls

Am Anfang steht die Meldung beim Versicherer, meist noch bevor ein Anwalt eingeschaltet wird. Geprüft wird dreierlei: ob der Fall zu einem vereinbarten Baustein gehört, ob die Wartezeit vorbei ist und ob hinreichende Aussicht auf Erfolg besteht. Am Ende steht die Deckungszusage.

Übernommen werden die Kosten, die danach entstehen. Wer zuerst zum Anwalt geht und erst später meldet, kann auf einem Teil davon hängen bleiben. Die telefonische Erstberatung, die viele Versicherer anbieten, löst keine Wartezeit aus und räumt manchen Streit schon aus dem Weg.

Die folgenden Abschnitte gehen ins Detail — zum Aufklappen antippen.

Welcher Baustein zu wem passt

Für Angestellte ist der Berufs­rechts­schutz der wichtigste: Abmahnung, Kündigung, Zeugnis und Lohnfragen machen den Großteil der Fälle aus. Wer zur Miete wohnt, nimmt den Miet­rechts­schutz dazu — Neben­kostenab­rechnung und Mängel sind der Alltagsfall. Wer Auto fährt, braucht den Verkehrs­rechts­schutz, der übrigens auch als Fußgänger und Radfahrer gilt.

Selbst­ständige — in einer Region mit vielen kleinen Betrieben ein großer Personenkreis — brauchen einen eigenen gewerblichen Rechtsschutz, denn der private Vertrag lässt berufliche Streitigkeiten außen vor. Und wer eine Immobilie besitzt, sollte wissen: Baustreitigkeiten sind praktisch überall ausgeschlossen, eine sinnvolle Absicherung dafür gibt es am Markt nicht.

Die Selbst­beteiligung mit Augenmaß wählen

Eine Selbst­beteiligung drückt den Beitrag merklich. Sie fällt allerdings je Fall an, nicht einmal im Jahr. Wer sie zu hoch ansetzt, lässt sein Recht am Ende doch liegen — also genau das, was der Vertrag verhindern soll.

Einige Anbieter senken die Selbst­beteiligung, wenn über mehrere Jahre kein Fall gemeldet wurde, oder lassen sie ganz weg, wenn zuerst die Mediation versucht wird. Solche Regelungen wiegen häufig schwerer als ein paar Euro Beitragsunterschied.

Sie wissen jetzt, worauf es ankommt. Wo Sie selbst stehen, zeigt der Bedarfs­check in ein paar Minuten.

Unabhängige Quellen zum Weiterlesen

Häufige Fragen zur Rechts­schutz­versicherung.

Welche Bereiche brauche ich?

Das hängt von Ihrer Situation ab: Verkehr für Autofahrer, Miet-/Wohn­rechts­schutz für Mieter und Eigentümer, Berufs­rechts­schutz für Arbeitnehmer. Wir stellen die passende Kombination zusammen.

Gibt es Wartezeiten?

In vielen Bereichen ja (oft drei Monate), damit keine bereits absehbaren Streitigkeiten versichert werden. Verkehrs­rechts­schutz ist häufig ohne Wartezeit. Wir klären das vorab.

Lohnt sich eine Selbst­beteiligung?

Eine moderate Selbst­beteiligung senkt den Beitrag spürbar. Wir wägen mit Ihnen ab, was zu Ihrem Bedarf passt.

Zahlt man im Ruhrgebiet mehr für die Auto­versicherung?

Teilweise ja: Die Regionalklassen bilden die Schadenbilanz einer Zulassungsregion ab, und einige Revierstädte liegen dort ungünstig. Umso mehr lohnt der Blick auf die übrigen Stellschrauben — Fahrerkreis, Fahrleistung, Werkstattbindung und die Bedingungen, die im Schadenfall zählen.

Beraten Sie persönlich im Pott — muss ich irgendwo hinkommen?

Sie müssen nirgendwo hin: Wir beraten online, per Video oder Telefon — genauso persönlich wie am Küchentisch, nur ohne Anfahrt quer durchs Revier. Ein schickes Büro mit Empfangstresen haben wir nicht, und darauf legen wir auch keinen Wert — das merkt man in der Beratung, nicht an der Adresse.

Das gehört dazu.

— UND JETZT?
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