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Pflegezusatzversicherung
Pflege ist teuer – und die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der Kosten. Die Lücke tragen Betroffene und oft ihre Angehörigen. Eine private Pflegezusatzversicherung schließt diese Lücke und schützt Ihr Vermögen und Ihre Familie.
- Trotz einiger Verbesserungen wird auch mit der Pflegereform ein Defizit bleiben: Die staatlichen Pflegeleistungen bieten nur eine Teilkostenlösung.
- Besteht bereits ein Pflegegrad, ist eine Absicherung in aller Regel nicht mehr zu bekommen.
- Die gesetzliche Pflege zahlt nur Zuschüsse – gerade im Heim bleiben oft mehrere Tausend Euro pro Monat offen, die selbst zu tragen sind.
Was die Pflegezusatzversicherung wirklich abdeckt.
Sie wollen wissen, ob das auf Ihre Lage passt? Fragen Sie kurz — wir antworten auch auf die halbe Frage zwischendurch.
- Pflegegeld je Pflegegradzusätzlich zur gesetzlichen Pflegeversicherung.
- Freie Verwendungfür Angehörige, Pflegedienste oder Umbauten.
- Ambulant und stationärje nach Tarif in beiden Welten.
- Beitragsbefreiung im Pflegefallder Vertrag trägt sich dann selbst.
- Die vollen Pflegekostendie gesetzliche Pflegeversicherung ist nur eine Teilkasko.
- Sofortschutzviele Tarife kennen Wartezeiten.
- Rückwirkende Leistungversichert ist nur, was nach Abschluss eintritt.
- Inflationsschutzohne Dynamik schrumpft die Absicherung real.
Je früher der Abschluss, desto niedriger der Beitrag — die Gesundheitsfragen kommen dazu.
Worauf es bei der Pflegezusatzversicherung im Ruhrgebiet ankommt.
Wir klären, was da ist, was fehlt und was Ihnen wichtig ist.
Wir prüfen Bedingungen statt nur Preise und decken Doppeltes auf.
Sie entscheiden. Wechseln müssen Sie nichts, und was gut ist, bleibt.
Wischen Sie durch die Schritte.
Als Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO vergütet über die im Beitrag enthaltene Courtage — keine Zusatzkosten.
Körperliche Arbeit prägt das Revier bis heute — Rücken, Gelenke, Schichtdienst. Das verändert, welche Gesundheitsleistungen im Alltag zählen und wie früh man sich um Absicherung kümmern sollte.
Bevor es ins Detail geht: Wenn Sie lieber gleich fragen — wir antworten auch auf die kurze Frage zwischendurch.
Pflegeversicherung wird noch wichtiger!
Private Pflegeversicherung
Für ein würdevolles Leben im Alter
Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter, daher werden immer mehr Menschen in Zukunft auf eine Pflege im Alter angewiesen sein. Die Zahl der Pflegebedürftigen ist im Jahr 2019 auf 4,13 Millionen Personen gestiegen, das geht aus der aktuellen „Pflegestatistik 2019“ vom Statistischen Bundesamt hervor. Über 80% der Pflegebedürftigen waren mindestens 65 Jahre alt.
Doch auch jüngere Menschen können unvorhergesehen pflegebedürftig z.B. durch einen Unfall oder einer plötzlich auftretenden Krankheit werden.
Jeder Bürger ist pflegepflichtversichert, wenn er bei einer deutschen Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) oder einem deutschen privaten Krankenversicherer (PKV) versichert ist und dort über die gesetzlich vorgeschriebene Pflegeversicherung verfügt.
Die Leistungen aus der staatlichen Pflegeversicherung reichen schon heute nicht aus und es drohen drastische Beitragserhöhungen oder weitere Leistungseinschränkungen. Die Finanzierung der Pflege bedürftiger Menschen ist und bleibt eines der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft.
Daher besteht zusätzlich die Möglichkeit eine freiwillige Pflege-Zusatzversicherung abzusichern, die die Pflegepflichtversicherung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) oder Privaten Krankenversicherung (PKV) sinnvoll ergänzt. Versicherungsfähig ist daher, wer in einer deutschen GKV oder deutschen PKV versichert ist und über eine Pflegepflichtversicherung verfügt.
Statistisch gesehen wird jede zweite Frau und jeder dritte Mann im Leben von Pflegebedürftigkeit betroffen sein und die Tendenz ist steigend.
Die Leistungen der staatlichen Pflegeversicherung bieten nur einen teilweisen Kostenschutz. Erste Wahl bei der Pflegevorsorge ist eine private Pflegezusatzversicherung. Eine Pflege-Zusatzversicherung verringert den Eigenanteil, bzw. schließt die Finanzierungslücke.
Die Leistungen des neuen Pflegestärkungsgesetzes reichen nicht aus:
Seit dem 1. Januar 2017 ist das Pflegestärkungsgesetz (PSG II) in Kraft getreten. Darin wird der Pflegebegriff völlig neu definiert.
Aus drei Pflegestufen sind seit 2017 fünf Pflegegrade geworden. Pflegebedürftig ist, wer körperliche, kognitive, psychische oder gesundheitliche Belastungen nicht selbständig kompensieren oder bewältigen kann.
Trotz einiger Verbesserungen wird auch mit der Pflegereform ein Defizit bleiben: Die staatlichen Pflegeleistungen bieten nur eine Teilkostenlösung. Ein großer Teil der tatsächlichen Pflegekosten muss der Pflegebedürftige nach wie vor selbst aufbringen.
Um die Finanzierungslücke bestmöglich zu schließen, kann eine Pflege-Zusatzversicherung eine passgenaue Ergänzung zu den Leistungen der staatlichen Pflegeversicherung.
Kinder sollten nicht für die Pflegekosten ihrer Eltern aufkommen
Mit der privaten Pflege-Zusatzversicherung können hohe Pflegekosten aufgefangen und das eigene sowie das Vermögen der Kinder gesichert werden.
Im Pflegefall sollte eine bestmögliche Pflege selbstverständlich sein:
Eine gute Pflege wünscht sich jeder im Alter – doch diese ist teuer. Alleine die Unterbringung im Pflegeheim kostet Monat für Monat über 3.000 Euro. Bei einer Pflege über fünf Jahre kann man schon mit Kosten von etwa 100.000 Euro rechnen. Um im Alter nicht vom Pflege- zum Sozialfall zu werden, ist eine private Pflegeversicherung unverzichtbar.
Fazit
Pflegezusatzversicherung. Was wirklich zählt.
Die Punkte, an denen Verträge sich im Ernstfall unterscheiden. Nachprüfbares Fachwissen — keine Werbeversprechen.
Was die gesetzliche Pflegeversicherung abdeckt — und was nicht
Die gesetzliche Pflegeversicherung arbeitet wie eine Teilkasko. Sie zahlt feste Beträge, gestaffelt nach Pflegegrad, und nicht das, was Pflege tatsächlich kostet. Was dazwischen liegt, ist der Eigenanteil, und den tragen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen.
Im Pflegeheim wächst diese Lücke Monat für Monat auf eine erhebliche Größe an und muss aus Rente und Erspartem gedeckt werden. Reicht beides nicht aus, können unterhaltspflichtige Kinder ab einer bestimmten Einkommensgrenze herangezogen werden.
Die Formen der privaten Pflegevorsorge
Am häufigsten wird das Pflegetagegeld abgeschlossen, weil es beweglich bleibt: Das Geld lässt sich für ambulante Hilfe, für Umbauten oder für die Entlastung der Angehörigen einsetzen.
Warum es auf den Zeitpunkt ankommt
Für den Beitrag zählen das Eintrittsalter und der Gesundheitszustand. Ein früher Abschluss bedeutet dauerhaft weniger Beitrag und eine leichtere Gesundheitsprüfung. Besteht bereits ein Pflegegrad, ist eine Absicherung in aller Regel nicht mehr zu bekommen.
Ebenso wichtig ist, ab welchem Pflegegrad überhaupt gezahlt wird. Ein Vertrag, der erst ab Pflegegrad drei einsetzt, hilft in den häufigsten Fällen gerade nicht.
Wie ein Pflegegrad zustande kommt
Über den Pflegegrad entscheidet ein Begutachtungsverfahren. Bewertet wird, wie selbstständig jemand in sechs Bereichen noch ist: Mobilität, kognitive Fähigkeiten, Verhaltensweisen, Selbstversorgung, Umgang mit Krankheit und Therapie sowie Alltagsgestaltung. Aus der Bewertung ergibt sich ein Punktwert und daraus einer der Pflegegrade eins bis fünf.
Für die private Vorsorge folgt daraus eine klare Anforderung: Der Vertrag muss an genau diese Pflegegrade anknüpfen und sollte möglichst ab Grad zwei leisten. Verträge, die erst bei höheren Graden einsetzen, greifen in den häufigsten Fällen nicht.
Die folgenden Abschnitte gehen ins Detail — zum Aufklappen antippen.
Pflege zu Hause und was sie Angehörige kostet
Gepflegt wird überwiegend zu Hause, und zwar von Angehörigen. Das kostet nicht nur Kraft: Die Arbeitszeit wird zurückgefahren, die Rentenansprüche fallen kleiner aus, und Umbauten, Hilfsmittel oder eine stundenweise Betreuung zahlen Familien oft aus eigener Tasche.
Genau dafür ist ein Pflegetagegeld gedacht, weniger für das Heim. Es lässt sich für eine Haushaltshilfe verwenden, für die Tagespflege oder als Ausgleich für reduzierte Arbeitszeit — und zwar ohne Nachweispflicht.
Sie wissen jetzt, worauf es ankommt. Wo Sie selbst stehen, zeigt der Bedarfscheck in ein paar Minuten.
Unabhängige Quellen zum Weiterlesen
- BundesgesundheitsministeriumAmtliche Übersicht der Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung nach Pflegegraden.
- Wege zur Pflege (Bundesfamilienministerium)Offizielles Portal für pflegende Angehörige mit rechtlichen Grundlagen.
Häufige Fragen zur Pflegezusatzversicherung.
Wie groß ist die Pflegelücke wirklich?
Die gesetzliche Pflege zahlt nur Zuschüsse – gerade im Heim bleiben oft mehrere Tausend Euro pro Monat offen, die selbst zu tragen sind. Die genaue Lücke hängt von Pflegegrad und Pflegeform ab.
Pflegetagegeld oder Pflegekosten?
Beim Pflegetagegeld erhalten Sie einen festen Betrag zur freien Verwendung, bei der Pflegekostenversicherung werden Kosten erstattet. Wir erklären die Unterschiede und was zu Ihnen passt.
Springt der Staat mit dem Pflege-Bahr ein?
Es gibt eine staatlich geförderte Variante. Ob sie oder ein ungeförderter Tarif für Sie besser ist, prüfen wir unabhängig.
Beraten Sie persönlich im Pott — muss ich irgendwo hinkommen?
Sie müssen nirgendwo hin: Wir beraten online, per Video oder Telefon — genauso persönlich wie am Küchentisch, nur ohne Anfahrt quer durchs Revier. Ein schickes Büro mit Empfangstresen haben wir nicht, und darauf legen wir auch keinen Wert — das merkt man in der Beratung, nicht an der Adresse.
In welchen Städten sind Sie unterwegs?
Im ganzen Revier: Dortmund, Essen, Duisburg, Bochum, Gelsenkirchen, Oberhausen, Herne, Bottrop, Mülheim, Gladbeck, Velbert und Hattingen gehören zu unserem Gebiet. Wenn Sie knapp außerhalb wohnen, fragen Sie einfach trotzdem — wir sagen Ihnen ehrlich, ob wir die Richtigen für Sie sind.
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