Sie buchen einen Termin oder schreiben uns — ohne Vorbereitung Ihrerseits.

PKV für Beamte & Beihilfe
Im Pott ist Wohneigentum oft älter und wurde über Jahrzehnte umgebaut — Zechenhaus, Siedlungshaus, Mehrfamilienhaus in der Familie. Solche Gebäude sind versicherungstechnisch keine Neubauten, und genau das wird in Standardtarifen gern übersehen.
Bevor es ins Detail geht: Wenn Sie lieber gleich fragen — wir antworten auch auf die kurze Frage zwischendurch.
- Restkostentarifder Anteil, den die Beihilfe nicht trägt (typisch 30 bis 50 Prozent).
- BeihilfeergänzungLücken der Beihilfe, etwa bei Sehhilfen oder Zahnersatz.
- AnwartschaftRechte sichern, solange die Beihilfe noch nicht gilt.
- ÖffnungsaktionAufnahme trotz Vorerkrankungen unter bestimmten Fristen.
- Beihilfeanteile selbstzahlt der Dienstherr, nicht der Versicherer.
- Ehepartner und Kindereigene Beihilfesätze, eigene Tarife nötig.
- Pflegepflichtversicherungseparater, verpflichtender Vertrag.
- Wechsel in die GKVfür Beamte in aller Regel verschlossen.
Beamte zahlen nur den Restkostenanteil — deshalb ist die PKV hier fast immer günstiger als die freiwillige GKV; die Beihilfeverordnung des Landes entscheidet die Details.
Wir klären, was da ist, was fehlt und was Ihnen wichtig ist.
Wir prüfen Bedingungen statt nur Preise und decken Doppeltes auf.
Sie entscheiden. Wechseln müssen Sie nichts, und was gut ist, bleibt.
Wischen Sie durch die Schritte.
Als Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO vergütet über die im Beitrag enthaltene Courtage — keine Zusatzkosten.
- Bund und Länder regeln unterschiedlich, wie hoch die Beihilfe ausfällt und welche Leistungen überhaupt beihilfefähig sind.
- Im Pott ist Wohneigentum oft älter und wurde über Jahrzehnte umgebaut — Zechenhaus, Siedlungshaus, Mehrfamilienhaus in der Familie.
- Ein guter Tarif passt sich automatisch an, ohne dass eine neue Gesundheitsprüfung nötig wird.
PKV für Beamte & Beihilfe im Detail.
Beihilfe und der Rest, der bleibt
Wer verbeamtet ist, bekommt vom Dienstherrn einen Anteil der Behandlungskosten erstattet. Dieser Beihilfesatz beträgt im Normalfall 50 Prozent; er wächst mit der Zahl berücksichtigungsfähiger Kinder und noch einmal im Ruhestand. Alles, was die Beihilfe nicht abdeckt, muss eine private Restkostenversicherung auffangen.
Bund und Länder regeln unterschiedlich, wie hoch die Beihilfe ausfällt und welche Leistungen überhaupt beihilfefähig sind. Der private Tarif muss auf genau diese Regelung zugeschnitten sein. Passt er nicht, bleiben Sie auf dem sitzen, was Ihr Dienstherr nicht trägt.
Was der Restkostentarif abdecken muss
Dienstunfähigkeit ist etwas anderes
Erkrankt eine Beamtin oder ein Beamter dauerhaft, folgt die Zurruhesetzung wegen Dienstunfähigkeit. Eine gewöhnliche Berufsunfähigkeitsversicherung übernimmt diese Feststellung nicht von allein. Erforderlich ist eine echte Dienstunfähigkeitsklausel, die unmittelbar an das amtsärztliche Urteil anknüpft.
Am größten ist die Lücke zu Beginn der Laufbahn: Wer dienstunfähig wird, bevor die Wartezeit erfüllt ist, bekommt vom Dienstherrn kaum oder gar nichts. Diese Jahre lassen sich nur privat absichern.
Was in Nordrhein-Westfalen gilt
Für die vier Regionen, um die es hier geht, ist die Antwort eindeutig und sie lautet nein: Nordrhein-Westfalen bietet keine pauschale Beihilfe an. Wer sich hier als Beamtin oder Beamter für die gesetzliche Krankenkasse entscheidet, zahlt den Beitrag in voller Höhe selbst — einen Zuschuss des Landes gibt es dafür nicht. Das ist der Unterschied, der die Rechnung kippt: In einem Land mit pauschaler Beihilfe trägt der Dienstherr die Hälfte, hier trägt sie niemand.
Im Revier betrifft das vor allem die kommunale Seite: Stadtverwaltungen, Feuerwehren, Ordnungsämter, dazu Polizei und Schulen. Der Dienstherr ist mal das Land, mal die Stadt — an der pauschalen Beihilfe ändert das nichts, es gibt sie in beiden Fällen nicht.
Über die Einführung wird politisch gestritten; der Beamtenbund NRW hat sich im September 2024 vor dem Haushaltsausschuss des Landtags dagegen ausgesprochen. Ein Termin steht nicht fest, und wir nennen hier bewusst keinen — dieser Abschnitt gibt den Stand vom September 2026 wieder. Wer heute entscheidet, entscheidet nach heutigem Recht.
Wer aus dem Tarifbeschäftigtenverhältnis heraus verbeamtet wird — im Revier ein häufiger Weg —, wechselt damit auch das Versicherungssystem. Aus der Familienversicherung, die vorher beitragsfrei mitlief, wird über Nacht eine Rechnung mit eigenem Beitrag je Kind. Diese Umstellung ist der eigentliche Grund, warum die Entscheidung an den Anfang gehört.
Ins Detail geht es hier — aufgeteilt nach Thema, zum Aufklappen antippen.
Im Schadenfall und beim Vertrag
2 Abschnitte
Was wir uns bei einer Beamtin oder einem Beamten zuerst ansehen
Die Reihenfolge ist bei Beamten eine andere als bei Angestellten, weil die Weichen früher gestellt werden und später kaum noch beweglich sind.
Die Frist, die am Anfang der Laufbahn läuft
Es gibt bei der Beamtenabsicherung genau eine Frist, die man nicht verpassen darf, und sie läuft direkt nach der Verbeamtung. Die Öffnungsaktion ist eine Vereinbarung der teilnehmenden privaten Krankenversicherer: Wer sie nutzt, wird auch mit Vorerkrankungen aufgenommen. Ablehnungen sind ausgeschlossen, Leistungsausschlüsse ebenfalls, und der Risikozuschlag ist der Höhe nach begrenzt.
Der Preis dafür ist die Frist. Sie läuft ab der erstmaligen Verbeamtung, sie ist kurz, und sie steht nicht im Gesetz, sondern in der Vereinbarung der teilnehmenden Versicherer — die Länge kann sich deshalb unterscheiden und ändern. Wer verbeamtet wird, sollte sie in derselben Woche nachsehen lassen, nicht im nächsten Quartal. Wer sie verstreichen lässt, steht später der normalen Risikoprüfung gegenüber — mit Zuschlag, Ausschluss oder Ablehnung.
Zwei Dinge gehören dazu gesagt, damit daraus kein Verkaufsdruck wird. Erstens: Wer gesund ist, fährt mit einem regulären Antrag häufig besser, weil dort der ganze Markt offensteht. Die Öffnungsaktion ist ein Auffangnetz, kein Standardweg. Zweitens: Sie gilt nur für die teilnehmenden Versicherer und nur für Beihilfeberechtigte — sie ersetzt keine Beratung, sie erweitert nur die Möglichkeiten.
Leistung, Bedingungen und Alltag
2 Abschnitte
Beihilfesatz, Ehepartner, Kinder — die Rechnung ändert sich mit der Familie
Der Beihilfesatz ist keine feste Größe, sondern hängt an der Familie. Im Normalfall trägt der Dienstherr die Hälfte der beihilfefähigen Aufwendungen; mit berücksichtigungsfähigen Kindern steigt der Satz, und für die Kinder selbst gilt ein eigener, höherer Satz. Die genauen Werte setzt der jeweilige Dienstherr — Bund, Land und Kommune regeln das nicht wortgleich.
Für den privaten Tarif heißt das: Er muss sich mitverändern. Wenn ein Kind dazukommt und der Beihilfesatz steigt, muss der Restkostentarif ohne neue Gesundheitsprüfung abgesenkt werden können. Fehlt diese Anpassungsmöglichkeit, zahlt die Familie jahrelang für eine Deckung, die es doppelt gibt.
Anwärter: die Jahre, in denen wenig kostet und viel entschieden wird
Im Vorbereitungsdienst ist der Beitrag niedrig, weil das Alter niedrig ist und der Anwärtertarif eigens dafür gebaut wurde. Genau das macht die Zeit gefährlich: Es fühlt sich nach einer Nebensächlichkeit an, und trotzdem wird hier der Vertrag geschlossen, der ein Berufsleben lang trägt.
Unabhängige Quellen zum Weiterlesen
- BundesverwaltungsamtAmtliche Informationen zur Beihilfe des Bundes; für Landesbeamte gelten die Regelungen des jeweiligen Landes.
Sie wissen jetzt, worauf es ankommt. Wo Sie selbst stehen, zeigt der Bedarfscheck in ein paar Minuten.
Häufige Fragen.
Was kostet mich das?
Die Beratung kostet Sie nichts. Wir sind Makler und leben von der Courtage, die im Beitrag sowieso drin ist — ob Sie sich beraten lassen oder nicht, ändert daran nichts. Heißt im Klartext: Auch wer beim Vergleichsportal selbst abschließt, zahlt die Vergütung mit — spart also kein Geld, sondern nur die Beratung, das Know-how und einen Makler, der für seine Empfehlung geradesteht. Alles andere würden wir vorher schriftlich mit Ihnen festhalten.
Was passiert mit meiner Beihilfe im Ruhestand?
Der Beihilfesatz steigt üblicherweise, der private Anteil sinkt entsprechend. Ein guter Tarif passt sich automatisch an, ohne dass eine neue Gesundheitsprüfung nötig wird.
Brauche ich als Beamter eine Berufsunfähigkeitsversicherung?
Sie brauchen eine echte Dienstunfähigkeitsklausel, die an die amtsärztliche Feststellung anknüpft. Eine reine Berufsunfähigkeitsversicherung erkennt die Zurruhesetzung nicht automatisch an.
Was ist bei älteren Zechen- und Siedlungshäusern zu beachten?
Diese Häuser wurden über Jahrzehnte umgebaut und erweitert. Wer Anbauten, neue Dächer oder Heizungen dem Versicherer nie gemeldet hat, ist mit einer Summe von damals versichert — im Schadenfall wird dann anteilig gekürzt. Die Aktualisierung kostet nichts und verhindert genau das.
Zahlt man im Ruhrgebiet mehr für die Autoversicherung?
Teilweise ja: Die Regionalklassen bilden die Schadenbilanz einer Zulassungsregion ab, und einige Revierstädte liegen dort ungünstig. Umso mehr lohnt der Blick auf die übrigen Stellschrauben — Fahrerkreis, Fahrleistung, Werkstattbindung und die Bedingungen, die im Schadenfall zählen.
