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Private Krankenversicherung in Duisburg
In Logistik und Transport wechseln Erwerbsformen häufiger als anderswo: angestellt, befristet, als Subunternehmer auf eigene Rechnung. Für die Krankenversicherung ist jeder dieser Wechsel ein Einschnitt, weil sich mit dem Status auch die Beitragsgrundlage ändert. Wer sich selbstständig macht, kann in die private Krankenversicherung wechseln; kommt er später in ein Angestelltenverhältnis unterhalb der Gehaltsgrenze zurück, wird er dagegen wieder pflichtversichert.
Diese Wege sind nicht symmetrisch. Wir sehen uns Ihre nächsten Jahre an, bevor wir zu einem der beiden Systeme raten.
Im Hafen- und Transportgewerbe kommt ein Punkt dazu, den es in einer reinen Bürostadt so nicht gibt: Wer als Subunternehmer im Wesentlichen für einen Auftraggeber fährt, ist selbstständig nur so lange, wie das auch einer Prüfung standhält. Der Status kann nachträglich festgestellt werden, und dann gilt er nicht ab dem Bescheid, sondern von Anfang an — mit einer Krankenversicherung, die dann die falsche war.
Wer diesen Weg geht, klärt den Status besser vor der Vertragswahl als danach. Und wer aus der privaten Versicherung heraus wieder angestellt wird, verliert seinen Vertrag nicht zwangsläufig: Eine Anwartschaftsversicherung hält ihn offen, kostet aber und will vorher bedacht sein, nicht im Monat des Wechsels. Was sie erhält, ist das Eintrittsalter — und genau das ist bei einem späteren Rückweg der eigentliche Wert.
Die zeitliche Seite ist dabei die unangenehme: Eine Feststellung kommt selten sofort. Sie kommt bei einer Betriebsprüfung, oft Jahre später, und sie reicht zurück. Wer dann seit vier Jahren privat versichert ist, hat vier Jahre lang die falsche Beitragsgrundlage gehabt. Das Fenster, in dem sich etwas ohne Nachzahlung ordnen lässt, liegt also vor dem ersten Auftrag, nicht nach dem Bescheid.
Und es öffnet sich neu, sobald ein weiterer Auftraggeber dazukommt oder der bisherige wegfällt — die Frage ist nicht einmal zu beantworten, sondern bei jeder Änderung der Auftragslage erneut.
- Beitrag nach Einkommenwer mehr verdient, zahlt mehr, bis zur Beitragsbemessungsgrenze.
- Familie beitragsfrei mitversichertKinder und Partner ohne eigenes Einkommen kosten nichts extra.
- Leistungen per Gesetzder Katalog kann sich ändern, für alle Versicherten gleich.
- Rückkehr jederzeit möglichsolange Versicherungspflicht besteht.
- Beitrag nach Alter, Gesundheit, TarifEinkommen spielt keine Rolle, jede Person zahlt eigen.
- Leistungen stehen im Vertraglebenslang garantiert, Verschlechterungen sind nicht erlaubt.
- Wahlleistungen wählbarZahnersatz, Ein-/Zweibettzimmer, Chefarzt, Heilpraktiker.
- Rückweg faktisch verschlossenab 55 ist die Rückkehr in die GKV kaum noch möglich.
Deshalb ist das keine Tarif-, sondern eine Lebensentscheidung. Wir rechnen beide Wege durch — auch den Beitrag im Ruhestand, nicht nur den Einstiegspreis.
Zahnersatz und Kieferorthopädie sind die häufigsten Streitpunkte: Die Erstattungshöhe steht im Tarif — von 60 bis 100 Prozent ist alles am Markt.
IM TARIF GEPRÜFT, NICHT IM PROSPEKTEin- oder Zweibettzimmer und Chefarztbehandlung sind Wahlleistungen. Wichtiger als der Komfort: freie Krankenhauswahl und offener Hilfsmittelkatalog.
LEISTUNG VOR KOMFORTDie private Pflegepflichtversicherung ist automatisch dabei — sie deckt wie die gesetzliche nur einen Teil der echten Pflegekosten. Der Rest ist Vorsorgethema.
PFLICHTTEIL DECKT NICHT ALLES- Wichtiger als der Komfort: freie Krankenhauswahl und offener Hilfsmittelkatalog.
- Für Beamte ist die PKV über die Beihilfe meist besonders günstig.
- Wer dann seit vier Jahren privat versichert ist, hat vier Jahre lang die falsche Beitragsgrundlage gehabt.
Was eine Private Krankenversicherung wirklich leistet.
Die Liste zeigt, was eine private Krankenversicherung leisten kann — nicht, was Ihr Tarif leistet. Zwischen beidem liegen die Bedingungen, und die lesen wir vor dem Antrag.
- Leistungsumfang, den Sie selbst festlegen (ambulant, stationär, Zahn)
- Für Beamte besonders attraktiv über die Beihilfe
- Freie Arzt- und Krankenhauswahl je nach Tarif
- Beitrag richtet sich nach Leistung und Gesundheit, nicht nach Einkommen
Wir klären, was da ist, was fehlt und was Ihnen wichtig ist.
Wir prüfen Bedingungen statt nur Preise und decken Doppeltes auf.
Sie entscheiden. Wechseln müssen Sie nichts, und was gut ist, bleibt.
Wischen Sie durch die Schritte.
Als Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO vergütet über die im Beitrag enthaltene Courtage — keine Zusatzkosten.
Häufige Fragen.
Wer kann in die private Krankenversicherung wechseln?
Angestellte ab einem Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze (jährlich angepasst), Selbstständige und Beamte. Für Beamte ist die PKV über die Beihilfe meist besonders günstig.
Wird die PKV im Alter unbezahlbar?
Beiträge können steigen, aber gute Tarife bilden Rücklagen für das Alter. Wir achten bei der Auswahl auf Beitragsstabilität und den gesetzlichen Basistarif als Sicherheitsnetz.
Was kostet mich das?
Die Beratung kostet Sie nichts. Wir sind Makler und leben von der Courtage, die im Beitrag sowieso drin ist — ob Sie sich beraten lassen oder nicht, ändert daran nichts. Heißt im Klartext: Auch wer beim Vergleichsportal selbst abschließt, zahlt die Vergütung mit — spart also kein Geld, sondern nur die Beratung, das Know-how und einen Makler, der für seine Empfehlung geradesteht. Alles andere würden wir vorher schriftlich mit Ihnen festhalten.
Wie geht das los?
Mit einem Gespräch, ohne Unterlagenberg. Wir wollen wissen, was Sie machen, was Sie haben und was im Ernstfall wehtun würde. Dann prüfen wir die Verträge, vergleichen den Markt und sagen Ihnen klar, was wir empfehlen — und warum. Was Sie davon umsetzen, ist Ihre Sache.
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