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Wichtige Grenzwerte in der Krankenversicherung

- Ob sich ein Arbeitnehmer pflichtversichern oder freiwillig krankenversichern kann, hängt vor allem davon ab, ob sein regelmäßiges Arbeitsentgelt über oder unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) liegt.
- In einer PKV sind die Beiträge meist geringer und das zu deutlich besseren Leistungen für das Kind.
- Eltern müssen daher bei der Geldanlage für ihre Sprösslinge auf gewisse Einkommensgrenzen achten.
Wichtige Grenzwerte in.
der Krankenversicherung
In Deutschland gibt es diverse Grenzwerte im Bereich der Krankenversicherung, die je nach individueller Lebenssituation und der daraus resultierenden Versicherungsart und Versicherungsmöglichkeit beachtet werden sollten bzw. auch müssen, um Fragen wie diese beantworten zu können:
Ab wann kann man sich privat versichern?
Wie hoch ist der Arbeitgeberzuschuss bei der Krankenversicherung?
Welche Einkommensgrenze gilt für die Familienversicherung?
Was ist der Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung?
Usw.
Im nachfolgenden Blogbeitrag haben wir Ihnen diese Grenzwerte zusammengestellt
Sie definiert die Mindesthöhe des Jahresbruttoeinkommens eines Arbeitnehmers zur Prüfung der Versicherungspflicht (Versicherungspflichtgrenze). Die JAEG liegt in 2022 bei 64.350,00 EUR – das sind monatlich 5.362,50 EUR.
Ob sich ein Arbeitnehmer pflichtversichern oder freiwillig krankenversichern kann, hängt vor allem davon ab, ob sein regelmäßiges Arbeitsentgelt über oder unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) liegt. Wenn das regelmäßige Arbeitsentgelt über der JAEG liegt, kann der Arbeitnehmer nach § 6 Abs. 7 SGB V in die Private Krankenversicherung wechseln.
Nach der Beitragsbemessungsgrenze richtet sich der Höchstbeitrag für die GKV Mitgliedschaft. Zudem ist der sogenannte Basistarif in der Privaten Krankenversicherung (PKV) auf diesen Beitrag maximiert. Die Beitragsbemessungsgrenze in der Kranken- und Pflegeversicherung liegt 2022 bei 58.050 EUR jährlich, beziehungsweise 4.837,50 EUR monatlich.
Der Höchstbeitrag zur GKV (mit Anspruch auf Krankengeld) beträgt in 2022: 764,33 EUR. Der Höchstbeitrag zur Pflegepflichtversicherung (PVN) beträgt in 2022: 147,54 EUR (mit Kind) bzw. 164,48 EUR (ohne Kind).
Die ab 2022 von den GKV-Kassen wieder individuell festgesetzten Beiträge sind dann bis zu einem Bruttoeinkommen von monatlich 4837,50 EUR (BBG) zu entrichten. Es gilt in der GKV ein allgemein paritätisch finanzierter Beitragssatz von 14,6 Prozent, wobei die Kassen Zusatzbeiträge (im Durchschnitt sind das 2022: 1,3%) erheben dürfen.
Die Bezugsgröße wird im Jahr 2022 nur in den neuen Bundesländern angepasst. Dabei ist zu beachten: Die Bezugsgröße West gilt in der Kranken- (KV) und Pflegeversicherung (PV) bundesweit. Die abweichende Bezugsgröße für den Rechtskreis Ost hat nur Bedeutung für die Renten- (RV), Arbeitslosen- (AV) und Unfallversicherung (UV).
Der Höchstarbeitgeberzuschuss im Jahr 2022 zur KV für Personen mit Anspruch auf Krankengeld beträgt 384,58 EUR für die Krankenversicherung (allgemeiner Beitragssatz x BBG x 50 %) und 73,77 EUR für die Pflegepflichtversicherung (allgemeiner Beitragssatz x BBG x 50 %).
Familienmitglieder, wie Kinder oder Partner, sind in der gesetzlichen Krankenversicherung kostenfrei mitversichert , sofern sie kein oder nur ein geringes eigenes Einkommen haben. Das gilt aber nur, solange ihr Einkommen innerhalb bestimmter Grenzen liegt. Sonst müssen Angehörige sich selbst versichern. Zum Einkommen zählen zum Beispiel auch Mieteinnahmen oder Zinsen. Eltern müssen daher bei der Geldanlage für ihre Sprösslinge auf gewisse Einkommensgrenzen achten.
- das regelmäßige Einkommen muss unter der Bezugsgröße von monatlich 470 EUR
- für geringfügig Beschäftigte sind dies monatlich 450 EUR
Der Mindestbeitrag ergibt sich aus der „Mindesteinnahme“. Das ist das Einkommen, das der Beitragsberechnung mindestens zugrunde gelegt wird – selbst, wenn Sie weniger oder gar kein Einkommen haben. Bei der Berechnung des Einkommens des Selbstständigen werden alle Einkunftsarten herangezogen, die das Einkommenssteuerrecht vorsieht.
Für Selbständige liegt die Mindesteinnahme im Jahr 2022 bei 1.096,67 EUR im Monat: Krankenversicherung mit Anspruch auf Krankengeld (nur für hauptberuflich Selbstständige) 174,37 EUR für die KV und ohne Anspruch auf Krankengeld 167,79 EUR.
Pflegepflichtversicherung (mit Kindern) sind 33,45 EUR und 37,29 EUR (ohne Kinder).
Der Berechnung liegen der allgemeine Beitragssatz (14,6 Prozent) oder der ermäßigte Beitragssatz (14,0 Prozent) und der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz (1,3 Prozent) zu Grunde.
Der Mindestbeitrag für sonstige freiwillige Mitglieder (z.B. Kinder, Hausfrauen, Nichterwerbstätige) liegt je nach GKV zwischen 200-220 EUR pro Monat.
Daher kann es gerade für Kinder interessant sein, diese in einer Privaten Krankenversicherung (PKV) zu versichern. In einer PKV sind die Beiträge meist geringer und das zu deutlich besseren Leistungen für das Kind.
Letztendlich können die Grenzwerte Ihnen bestimmte Fragestellungen aus Ihrer Lebenssituation heraus beantworten. Wir können Ihnen dabei helfen die richten Fragestellungen zu finden und vollumfänglich zu beleuchten sowie die notwendigen und korrekten Schlussfolgerungen und Handlungen abzuleiten und diese für sie umsetzen.
Sprechen Sie uns gerne an!
Erfahren Sie hier mehr zur privaten Krankenversicherung (PKV)!
Erfahren Sie hier mehr zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)!
- Beitrag nach Einkommenwer mehr verdient, zahlt mehr, bis zur Beitragsbemessungsgrenze.
- Familie beitragsfrei mitversichertKinder und Partner ohne eigenes Einkommen kosten nichts extra.
- Leistungen per Gesetzder Katalog kann sich ändern, für alle Versicherten gleich.
- Rückkehr jederzeit möglichsolange Versicherungspflicht besteht.
- Beitrag nach Alter, Gesundheit, TarifEinkommen spielt keine Rolle, jede Person zahlt eigen.
- Leistungen stehen im Vertraglebenslang garantiert, Verschlechterungen sind nicht erlaubt.
- Wahlleistungen wählbarZahnersatz, Ein-/Zweibettzimmer, Chefarzt, Heilpraktiker.
- Rückweg faktisch verschlossenab 55 ist die Rückkehr in die GKV kaum noch möglich.
Deshalb ist das keine Tarif-, sondern eine Lebensentscheidung. Wir rechnen beide Wege durch — auch den Beitrag im Ruhestand, nicht nur den Einstiegspreis.
Zahnersatz und Kieferorthopädie sind die häufigsten Streitpunkte: Die Erstattungshöhe steht im Tarif — von 60 bis 100 Prozent ist alles am Markt.
IM TARIF GEPRÜFT, NICHT IM PROSPEKTEin- oder Zweibettzimmer und Chefarztbehandlung sind Wahlleistungen. Wichtiger als der Komfort: freie Krankenhauswahl und offener Hilfsmittelkatalog.
LEISTUNG VOR KOMFORTDie private Pflegepflichtversicherung ist automatisch dabei — sie deckt wie die gesetzliche nur einen Teil der echten Pflegekosten. Der Rest ist Vorsorgethema.
PFLICHTTEIL DECKT NICHT ALLESWir klären, was da ist, was fehlt und was Ihnen wichtig ist.
Wir prüfen Bedingungen statt nur Preise und decken Doppeltes auf.
Sie entscheiden. Wechseln müssen Sie nichts, und was gut ist, bleibt.
Wischen Sie durch die Schritte.
Als Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO vergütet über die im Beitrag enthaltene Courtage — keine Zusatzkosten.
Stand: 27. Juni 2022. Beiträge, Bedingungen und Rechtslage ändern sich (dieser Beitrag ist älter) — ob das hier Beschriebene auf Ihre Situation passt, klären wir am besten im Gespräch. Kostenfrei nachfragen.
Fachtexte und Ratgeberbeiträge entstehen unter Einsatz von KI und werden vor der Veröffentlichung fachlich geprüft. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei uns. Mehr zum Einsatz von KI.
Häufige Fragen
Wer kann in die private Krankenversicherung wechseln?
Angestellte ab einem Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze (jährlich angepasst), Selbstständige und Beamte. Für Beamte ist die PKV über die Beihilfe meist besonders günstig.
Wird die PKV im Alter unbezahlbar?
Beiträge können steigen, aber gute Tarife bilden Rücklagen für das Alter. Wir achten bei der Auswahl auf Beitragsstabilität und den gesetzlichen Basistarif als Sicherheitsnetz.
Wie geht das los?
Mit einem Gespräch, ohne Unterlagenberg. Wir wollen wissen, was Sie machen, was Sie haben und was im Ernstfall wehtun würde. Dann prüfen wir die Verträge, vergleichen den Markt und sagen Ihnen klar, was wir empfehlen — und warum. Was Sie davon umsetzen, ist Ihre Sache.
In welchen Städten sind Sie unterwegs?
Im ganzen Revier: Dortmund, Essen, Duisburg, Bochum, Gelsenkirchen, Oberhausen, Herne, Bottrop, Mülheim, Gladbeck, Velbert und Hattingen gehören zu unserem Gebiet. Wenn Sie knapp außerhalb wohnen, fragen Sie einfach trotzdem — wir sagen Ihnen ehrlich, ob wir die Richtigen für Sie sind.
Was ist bei älteren Zechen- und Siedlungshäusern zu beachten?
Diese Häuser wurden über Jahrzehnte umgebaut und erweitert. Wer Anbauten, neue Dächer oder Heizungen dem Versicherer nie gemeldet hat, ist mit einer Summe von damals versichert — im Schadenfall wird dann anteilig gekürzt. Die Aktualisierung kostet nichts und verhindert genau das.
