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Betriebliche Krankenversicherung
Die Gesundheit ihrer Mitarbeiter liegt Arbeitgebern am Herzen – denn nur gesunde Mitarbeiter können volle Leistungen bringen.
Viele Betriebe hier suchen händeringend Leute und haben gleichzeitig eine Belegschaft, die lange dabei ist. Betriebliche Vorsorge muss beides können: neue Mitarbeitende überzeugen und die langjährigen nicht schlechter stellen.
Was ist eine betriebliche Krankenversicherung (bKV)?
- Getauscht wird nur, wo der Betrieb wirklich besser dasteht — und niemals, bevor der neue Schutz sicher greift.
- Betriebliche Vorsorge muss beides können: neue Mitarbeitende überzeugen und die langjährigen nicht schlechter stellen.
- Die arbeitgeberfinanzierte betriebliche Krankenversicherung bietet ergänzenden Versicherungsschutz zur GKV in den Bereichen ambulante und zahnärztliche Vorsorge, Zahnersatz, Heilpraktiker und Sehhilfen.
Was gedeckt ist und wo die Grenzen liegen5 Abschnitte
Das Bausteinmodell in der bKV
Um eine hohe Wertschätzung des Benefits bKV zu erzielen, sollten Unternehmen bei der Auswahl der Bausteine darauf achten, dass die angebotene Leistung für möglichst viele Mitarbeiter/innen von Nutzen ist.
Bei den Bausteinen gehen wir von folgender Nutzenabstufung aus, wobei Nutzen hier mit der Anzahl der potenziellen zu erreichenden Mitarbeiter/innen definiert ist:
Die betriebliche Krankenversicherung ( bKV ) kurz erklärt
Mit einer betrieblichen Krankenversicherung schaffen Sie als Arbeitgeber eine optimale Gesundheitsvorsorge für Ihre Mitarbeiter und dadurch eine höhere Produktivität. Ebenso steigt die Attraktivität Ihres Betriebes und die Mitarbeiterbindung nimmt zu (weniger Personalfluktuation).
Die arbeitgeberfinanzierte betriebliche Krankenversicherung bietet ergänzenden Versicherungsschutz zur GKV in den Bereichen ambulante und zahnärztliche Vorsorge, Zahnersatz, Heilpraktiker und Sehhilfen. Der Versicherungsschutz ist ohne Gesundheitsprüfung und Wartezeit ab einer Betriebsgröße von 5 Personen möglich.
Durch die Vorsorgeleistungen lassen sich Krankheiten frühzeitig erkennen und fallen so weniger schwer aus oder entstehen gar nicht erst. Im Idealfall verringern sich Dauer und Intensität von gesundheitlichen Einschränkungen, die Zahl der Ausfalltage schrumpft, die Produktivität steigt.
bKV als Mitarbeiter Benefit im Wettbewerb um die besten Fachkräfte
Die Anfänge der Auswirkungen des demographischen Wandels spüren wir schon heute. Die Deutschen werden immer älter – nur leider werden wir auch immer weniger. Für die Arbeitswelt ist das natürlich eine Herausforderung. Ältere Mitarbeiter haben im Schnitt mehr Krankheitstage als jüngere, die Unternehmen brauchen aber zukünftig mehr denn je deren Wissen und Erfahrung – eine direkte Folge der demografischen Entwicklung.
Schon heute gibt es einige Wirtschaftszweige, bei denen immer weniger Stellen mit Fachkräften besetzt werden können. Ein Ausgleich über ausländische Arbeitskräfte wird leider nur zum Teil möglich sein.
Nur der attraktive Arbeitgeber wird deshalb den Wettbewerb um die besten Talente gewinnen und zukunftsfähig bleiben. Mit einer attraktiven betrieblichen Krankenversicherung hebt sich das Unternehmen von anderen ab und zeigt die Wertschätzung für seine Mitarbeiter.
Welchen Aufwand haben Arbeitgeber mit der betrieblichen Krankenversicherung?
Die Aufwendungen zur betrieblichen Krankenversicherung sind für den Arbeitgeber als Betriebsausgaben ansetzbar.
Die Verwaltung der betrieblichen Krankenversicherung ist für den Arbeitgeber denkbar einfach:
Die Auswahlberatung des passenden Produktes für Ihre Zwecke übernehmen wir in Absprache mit Ihnen. Nachfolgend übernehmen wir die Aufklärung der Mitarbeiter und die Abwicklung mit der Versicherung. Wenn die bKV einmal bei Ihnen etabliert ist müssen Sie einfach zum festgelegten Zeitpunkt die Zu- und Abgänge von Mitarbeitern melden – alles Weitere wird erledigt. Der Arbeitnehmer rechnen im Leistungsfall direkt mit der Versicherung ab.
Modelle der betrieblichen Krankenversicherung ( bKV )
Jeder Betrieb und jeder Mitarbeiter ist individuell. Die Beweggründe und die Ziele, die mit einer betrieblichen Krankenversicherung verfolgt werden, sind es ebenso. Daher bietet die bKV an sich, aber auch die unterschiedlichen Anbieter, eine große Vielfalt an Möglichkeiten, sodass flexibel auf die jeweiligen Anforderungen und den Bedarf von Unternehmen und Belegschaft eingegangen werden kann. Um hier das richtige Produkt zu finden ist folglich eine unabhängige Beratung wichtig.
Grundsätzlich kann man bei der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) zwischen einem klassischen Bausteinmodell mit definierten Leistungen und einem flexiblen Budgetmodell unterscheiden.
Bausteinmodell
Es werden ausgewählte Zusatzleistungen angeboten (Zahnvorsorge- und Zahnersatz, Ambulante Behandlungen, Stationäre Zusatzleistungen).
Budgetmodell
Es gibt ein Gesamtbudget zur Deckung von Gesundheitsleistungen. Der Mitarbeitende hat dabei die Auswahlmöglichkeit.
Leistung, Bedingungen und Alltag5 Abschnitte
Höchster Nutzen: Zahnvorsorge- und Zahnersatz
Hohe Kosten kommen auf GKV-Versicherte insbesondere im Bereich Zahnersatz zu, sobald hochwertigere Leistungen als die Regelleistungen gefragt sind. Strebt der Arbeitgeber an, in der Gesundheitsabsicherung der Mitarbeitenden vor allem hohe finanzielle Lücken zu schließen, so können Zahnvorsorge- und Zahnersatztarife geeignete Lösungen sein. In beiden Bereichen spüren die Mitarbeitenden den Nutzen der Zusatzleistung signifikant, denn Vorsorgeleistungen sowie Zahnleistungen werden in aller Regel häufig in Anspruch genommen.
Mittlerer Nutzen: Ambulante Angebote - Brille, Heilpraktiker & Naturheilverfahren
Ambulante Angebote wie Heilpraktikerleistungen und Naturheilverfahren sowie Brille/Sehhilfen sind durchaus sinnvoll und auch gefragt, werden aber nicht von allen Mitarbeitenden gleichermaßen in Anspruch genommen.
Niedrigerer Nutzen: Stationäre Absicherung
Zusatzleistungen aus dem stationären Bereich, wie 1-Bett/2-Bett-Zimmer, Chefarztbehandlung oder Krankenhaustagegeld, haben zwar einen sehr hohen finanziellen Nutzen und auch Wertschätztung, wenn Mitarbeiter diese Leistung in Anspruch nehmen müssen, aber die potenzielle Anzahl an Mitarbeiter die dies letztendlich tun müssen ist gering, sodass die Präsenz des Benefits wenig ausgeprägt ist und damit der Nutzen zur Steigerung der Attraktivität und der Mitarbeiterbindung für Sie als Arbeitgeber geringer ausfällt.
Budgettarif als flexibles Modell der bKV
Kleine und mittelgroße Unternehmen haben oftmals keine klar definierte Benefit-Strategie, die Anhaltspunkte für eine passgenaue Wahl einer geeigneten Krankenzusatzversicherung bietet, da Ihnen hierfür schlichtweg die Ressourcen fehlen. Mit guter Beratung ist dennoch das Bausteinmodell eine Möglichkeit für diese Betriebe, viel flexibler zeigt sich da aber oftmals das Budgetmodell bestimmter bKV-Tarife. Dies passt vorallem deswegen sehr gut zu kleinen und mittleren Betrieben, weil deren Stärke in der Personalgewinnung und -bindung oftmals ohnehin schon Flexibilität, Wertschätzung des Individuums und eine persönliche Atmotspähre des Vertrauens ist.
Vorteile Arbeitgeber
Vorteile Mitarbeiter
Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist somit eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten
Budgetmodell der bKV in Kürze
Bevor es ins Detail geht: Erzählen Sie uns kurz, wie Ihr Betrieb aufgestellt ist — wir sagen Ihnen, was zählt.
- Zusatzleistungen für MitarbeiterZahn, Sehhilfen, Vorsorge, Chefarzt je nach Paket.
- Ohne Gesundheitsprüfungab einer Mindestzahl an Mitarbeitern.
- Steuerlich als Sachbezug oder Zusatzleistungje nach Ausgestaltung.
- Gesundheitsbudgetfreie Verwendung bis zu einem Jahresbetrag.
- Ersatz der GKVdie bKV ergänzt, sie ersetzt keine Krankenversicherung.
- Familienangehörigenur, wenn vereinbart.
- Nach dem AusscheidenWeiterführung oft nur privat und teurer.
- KleinstbetriebeMindestteilnehmerzahl je Anbieter.
Ein sichtbarer Vorteil im Bewerbungsgespräch — für wenige Euro je Mitarbeiter und Monat.
Was macht der Betrieb heute wirklich — und steht das so im Vertrag?
Tätigkeitsschäden, Außenversicherung, Betriebsunterbrechung: wir prüfen Bedingungen, nicht Beiträge.
Sie entscheiden. Was passt, bleibt — auch beim bisherigen Versicherer.
Wischen Sie durch die Schritte.
Als Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO vergütet über die Courtage — keine Zusatzkosten für den Betrieb.
Betriebliche Krankenversicherung im Detail.
Gesundheitsleistungen über den Betrieb
Über einen Gruppenvertrag stellt der Arbeitgeber der Belegschaft Leistungen bereit, die über die gesetzliche Versorgung hinausgehen: Zahnersatz, Sehhilfen, Vorsorgeuntersuchungen oder stationäre Wahlleistungen. Auf eine Gesundheitsprüfung wird üblicherweise verzichtet, sodass auch Mitarbeitende mit Vorerkrankungen hineinkommen.
Für den Betrieb ist das ein kalkulierbarer Kostenblock, der ankommt: Eine Gehaltserhöhung verschwindet im Netto, eine bezahlte Leistung beim Zahnarzt merkt jeder sofort.
Steuer, Lohnbüro und Kommunikation
Die Beiträge sind grundsätzlich Betriebsausgaben. Auf Seiten der Mitarbeitenden entsteht ein geldwerter Vorteil, für den je nach Ausgestaltung Freigrenzen greifen können — das gehört vor Abschluss mit Lohnbuchhaltung und Steuerberater besprochen.
Praktisch entscheidet die Kommunikation. Was niemand kennt, wirkt nicht. Am besten trägt die betriebliche Krankenversicherung, wenn sie beim Eintritt erklärt und danach regelmäßig in Erinnerung gebracht wird.
Typische Schadenfälle
- Ein Mitarbeiter nutzt die Zusatzleistung für Zahnersatz.
- Nach dem Ausscheiden möchte jemand den Schutz privat fortführen.
- Die Lohnbuchhaltung fragt nach der steuerlichen Behandlung.
- Neue Mitarbeitende sollen in den Vertrag aufgenommen werden.
Woran die Deckung im Schadenfall scheitert
Nicht der Beitrag entscheidet, sondern die Bedingungen. Diese Gründe tauchen in der Praxis immer wieder auf:
- Die Fortführung nach dem Ausscheiden war nicht vereinbart.
- Der geldwerte Vorteil wurde nicht korrekt abgerechnet.
- Die Aufnahmeregel für neue Mitarbeitende war unklar formuliert.
- Die Leistung wurde nie erklärt und deshalb kaum genutzt.
Sie wissen jetzt, worauf es ankommt. Wo Ihr Betrieb steht, zeigt der Bedarfscheck in ein paar Minuten.
Häufige Fragen.
Was kostet uns die Gewerbeberatung?
Nichts obendrauf. Wir werden über die Courtage vergütet, die im Beitrag sowieso steckt. Wenn wir jemals etwas anderes vereinbaren, dann vorher und schriftlich.
Gibt es eine Gesundheitsprüfung?
In Gruppenverträgen meist nicht oder nur vereinfacht. Das ist der eigentliche Vorteil: Auch Mitarbeitende mit Vorerkrankungen bekommen so Zugang zu Leistungen, die privat schwierig wären.
Wie wird das steuerlich behandelt?
Für den Betrieb sind die Beiträge grundsätzlich Betriebsausgaben, für die Mitarbeitenden entsteht ein geldwerter Vorteil. Je nach Ausgestaltung greifen Freigrenzen — das gehört vorher mit der Lohnbuchhaltung geklärt.
Müssen wir alles kündigen und neu machen?
Nein. Was läuft und passt, bleibt. Getauscht wird nur, wo der Betrieb wirklich besser dasteht — und niemals, bevor der neue Schutz sicher greift.
Kommen Sie auch in den Betrieb?
Klar, wenn es hilft: Wo mit Maschinen, Material oder auf fremden Baustellen gearbeitet wird, sieht man vor Ort mehr als am Bildschirm. Geht es nur um Verträge, sparen Sie sich mit einem Video-Termin die Zeit.
