Friseurhandwerk in Essen
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Friseursalons in Essen richtig versichern

Ein Friseursalon in Essen arbeitet mit Chemie an der Haut der Kundin, in einem gemieteten Ladenlokal zwischen Rüttenscheid und Altenessen und mit Händen, ohne die kein Umsatz entsteht. Drei Risiken, drei Verträge — und keiner davon heißt einfach „Gewerbe­versicherung“.

— ZAHLEN, DIE HIER ZÄHLEN
Das Wichtigste in Kürze
  • In Essener Salons arbeiten häufig zwei oder drei Selbst­ständige unter einem Dach — die Inhaberin und Stuhlmieter mit eigenem Gewerbeschein.
  • Für den Vertrag heißt das: Wer im Salon arbeitet, ist nicht automatisch über den Salon versichert.
  • Angestellte ja, Stuhlmieter nein — und der Onlinetarif aus der Gründung kennt die Untervermietung meist gar nicht.

Friseurhandwerk in Essen in Zahlen.

Kein Bauchgefühl, sondern Kammer- und Zensusstatistik. Woraus sich die Prioritäten auf dieser Seite ergeben — mit Quelle.

4.760
Friseurbetriebe im Kammerbezirk Düsseldorf 2024 mit rund 12.400 Beschäftigten — das zweitgrößte Handwerk nach Betrieben
63,8 %
der Friseurbetriebe im Kammerbezirk werden von Frauen geführt — Durchschnittsalter der Inhaberinnen 51,1 Jahre
26,0 %
der Essener Wohnungen werden von Eigentümern selbst bewohnt — der Salon liegt fast immer im gemieteten Erdgeschoss
— RISIKEN VOR ORT

Drei Punkte, die in Essen zuerst auffallen.

Nicht die Beitragshöhe entscheidet, sondern drei Klauseln. Behandlungs­schäden, Ladenlokal, Ausfall.

Der Schaden entsteht am Kunden

Eine Blondierung, die die Kopfhaut verätzt, eine Farbe mit allergischer Reaktion, ein Schnitt am Ohr: Behandlungs­schäden am Kunden sind das Kernrisiko eines Salons — und in vielen Standard-Betriebs­haft­pflichten nur mit kleinen Summen oder gar nicht versichert. Der Vertrag muss Behandlungs- und Bearbeitungs­schäden ausdrücklich einschließen.

BEHANDLUNGSSCHÄDEN PRÜFEN
Stuhlmiete: Wer ist hier eigentlich versichert?

In Essener Salons arbeiten häufig zwei oder drei Selbst­ständige unter einem Dach — die Inhaberin und Stuhlmieter mit eigenem Gewerbeschein. Verätzt die Kollegin am Nachbarstuhl eine Kundin, haftet sie selbst, aber die Kundin verklagt den Salon, dessen Name an der Tür steht. Der Vertrag muss die Untervermietung kennen, und jeder Stuhlmieter braucht seine eigene Haftpflicht — sonst zahlt am Ende die Inhaberin.

STUHLMIETE IM VERTRAG
Personal halten in einer Stadt mit 5.559 Betrieben

Essens Handwerks­betriebe konkurrieren um dieselben Fachkräfte, und Friseurlöhne gewinnen den Wettbewerb selten. Eine betriebliche Kranken­versicherung oder ein Zuschuss zur Alters­vorsorge kostet den Salon wenig und ist beim Einstellen ein Argument, das sonst kaum ein Salon hat. Wir rechnen mit Ihnen, was der Betrieb tragen kann — und wo die Inhaberin ihre eigene Absicherung gegen Ekzem und Sehnenleiden noch nachholen muss.

PERSONAL UND INHABERIN

Sie erkennen Ihren Betrieb in einem dieser Punkte wieder? Dann lohnt sich ein Blick in Ihre Betriebs­beschreibung.

HANDWERKSBETRIEBE IN ESSEN SEIT 2013
20135.424 Betriebe
20145.477 Betriebe
20155.461 Betriebe
20165.303 Betriebe
20175.470 Betriebe
20185.372 Betriebe
20195.401 Betriebe
20205.384 Betriebe
20215.325 Betriebe
20225.251 Betriebe
20235.501 Betriebe
20245.559 Betriebe

Handwerkskammer Düsseldorf, „Handwerk in Zahlen 2025“, Handwerksrollenstatistik, Stand 31.12.2024, Tab. 1.6/1.7

Was Essen für einen Friseursalon verändert.

Essen ist eine Stadt der Stadtteilzentren: Rüttenscheider Straße, Altenessener Straße, Steeler Straße — in jeder Ladenzeile liegt ein Friseur, fast immer im gemieteten Erdgeschoss eines Mehr­familien­hauses, denn nur 26,0 Prozent der Essener Wohnungen werden von ihren Eigentümern bewohnt (Zensus 2022). Für den Betrieb heißt das: Der Schaden am Kunden entsteht direkt auf der Haut, das Ladenlokal gehört einem Vermieter, dessen Gebäude­versicherung im Schadenfall Regress nimmt, und über dem Salon wohnen Menschen, deren Waschmaschine irgendwann durch die Decke kommt.

4.760 Friseurbetriebe zählt die Handwerkskammer Düsseldorf im Kammerbezirk, mit rund 12.400 Beschäftigten — das sind im Schnitt zweieinhalb Menschen je Betrieb. Das Friseurhandwerk ist ein Handwerk der Kleinstbetriebe: 63,8 Prozent werden von Frauen geführt, im Schnitt 51 Jahre alt, viele haben mit einem gemieteten Stuhl angefangen und vermieten heute selbst Stühle an Kolleginnen mit eigenem Gewerbeschein. Für den Vertrag heißt das: Wer im Salon arbeitet, ist nicht automatisch über den Salon versichert. Angestellte ja, Stuhlmieter nein — und der Onlinetarif aus der Gründung kennt die Untervermietung meist gar nicht. Genau dort entsteht im Schadenfall der Streit darüber, wessen Police für die verätzte Kopfhaut, die zerbrochene Scheibe oder das gestohlene Inventar zuständig ist.

Essen selbst hat 5.559 Handwerks­betriebe, davon 3.002 im zulassungspflichtigen Handwerk — sie alle konkurrieren um dieselben Fachkräfte. Betriebliche Kranken­versicherung oder Alters­vorsorge sind im Friseurhandwerk selten und deshalb ein Argument beim Einstellen; wir prüfen mit Ihnen, was der Betrieb tragen kann. Und weil die Inhaberin mit 51 den Salon noch zehn bis fünfzehn Jahre führen will, gehört ihre eigene Absicherung gegen Ekzem, Allergie und Sehnenleiden in dieselbe Prüfung wie die Verträge des Betriebs.

AUF EINEN BLICK — WAS DRIN IST UND WAS NICHT
✓ Das ist versichert
  • Behandlungs- und Bearbeitungs­schäden am KundenVerätzung, allergische Reaktion, Schnitt­verletzung, inklusive Abwehr unberechtigter Ansprüche.
  • Mietsachschäden am LadenlokalBrand, Wasser, Beschädigung an gemieteten Räumen.
  • Betriebs­inhalt und GlasEinrichtung, Waschplätze, Warenlager, Schaufenster samt Notverglasung.
  • Betriebs­unter­brechunglaufende Kosten und entgangener Gewinn, wenn der Salon nach einem Sachschaden geschlossen bleibt.

Was im Einzelfall gilt, entscheidet die Betriebs­beschreibung im Vertrag — die prüfen wir mit Ihnen Zeile für Zeile.

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Wir lesen die Betriebs­beschreibung, nicht nur den Beitrag — und sagen Ihnen, was fehlt und was Sie nicht brauchen.
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Häufige Fragen von Friseursalons in Essen.

Eine Kundin hat nach der Blondierung eine Verätzung. Zahlt meine Betriebs­haft­pflicht?

Nur, wenn Behandlungs­schäden ausdrücklich eingeschlossen sind — viele Standardtarife begrenzen sie oder schließen sie aus. Der Vertrag für einen Salon muss Behandlungs- und Bearbeitungs­schäden am Kunden mit ausreichender Summe führen; das prüfen wir zuerst.

Mein Salon in Essen ist gemietet. Was ist, wenn im Laden ein Wasserschaden entsteht?

Ist Ihr Betrieb die Ursache, greift die Haftpflicht nur mit eingeschlossenen Mietsachschäden. Kommt das Wasser von oben, zahlt die Gebäude­versicherung des Vermieters für das Gebäude — Ihre Einrichtung und die Schließzeit dagegen tragen Betriebs­inhalt und Betriebs­unter­brechung.

Ich vermiete einen Stuhl an eine selbst­ständige Kollegin. Ist sie über mich versichert?

Nein. Stuhlmieter sind eigene Betriebe und brauchen eine eigene Betriebs­haft­pflicht. Prüfen Sie außerdem, ob Ihr Vertrag die Untervermietung kennt — sonst kann im Schadenfall gestritten werden, wer für die Scheibe oder das Inventar zuständig ist.

Was kostet die Beratung für meinen Salon?

Nichts extra. Als Versicherungs­makler nach § 34d Abs. 1 GewO werden wir über die Courtage vergütet, die im Beitrag ohnehin enthalten ist. Wir kommen auf Wunsch in den Salon nach Essen.

Das gehört dazu.

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Friseursalon in Essen: Lassen Sie uns die Betriebs­beschreibung lesen. Wenn Ihr Vertrag passt, sagen wir genau das — und Sie haben Gewissheit statt einer neuen Police.
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